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Nach den branchenweiten massiven Prämienaufschlägen in den vergangenen Jahren wird ÖKK in diesem Jahr im Kanton Graubünden die Prämien in der Grundversicherung nur leicht erhöhen: je nach Prämienregion zwischen 1 und knapp 2%. Damit liegt ÖKK unter dem von santésuisse prognostizierten schweizweiten Aufschlag von 4–5%. Etwa die Hälfte der Bewohner des Kantons Graubünden ist bei ÖKK versichert.
Unterdurchschnittlich – und Nullrunden Auch im gesamtschweizerischen Schnitt liegt die Prämienerhöhung mit rund 3% unter der santésuisse Prognose. In einigen Kantonen steigen die Prämien gar nicht. Dies betrifft einige Prämienregionen der Kantone Bern, Luzern, Tessin, Thurgau und Genf. Zu beachten ist, dass die meisten Kantone aus mehreren Prämienregionen bestehen. Das kann zu Unterschieden innerhalb des gleichen Kantons führen.
Neue Spitalfinanzierung: Unsicherheit Die Krankenversicherungen haben ihre Prämien beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) vor kurzem eingegeben. Da die neue Spitalfinanzierung einige Unsicherheiten mit sich bringt, haben die Krankenversicherungen die Prämien fürs 2012 auf der Vereinbarung mit dem Spitalverband H+ und den angekündigten Beteiligungen der Kantone berechnet. Diese Vereinbarung wurde im Juli von beiden Seiten – also von den Krankenversicherungen und dem Spitalverband – unterzeichnet. Nun haben sich die Spitäler über ihren Verband H+ von der Vereinbarung einseitig zurückgezogen. Für ÖKK ist es äusserst befremdend, dass sich die Schweizer Spitäler jetzt von der Vereinbarung zurückziehen. Auf diese Weise ist eine nachhaltige und langfristige Planung – insbesondere der Prämien – nicht möglich.
Für weitere Auskünfte:
Peter Werder Leiter Unternehmenskommunikation
ÖKK Bahnhofstrasse 9, 7302 Landquart T 058 456 11 15, F 058 456 10 11, M 079 724 52 19 peter.werder@oekk.ch, www.oekk.ch
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