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Gesundheit zum Nulltarif


Annett Viehweg zahlt ein Vielfaches mehr an Krankenkassenprämien, als sie Kosten verursacht. Wie hält sie sich so gesund? Und warum zahlt sie die Prämien trotzdem ohne Murren?

Früher, als Kind, musste Annett Viehweg ständig zum Arzt. Sie trieb intensiv Sport, kletterte auf Bäume, wagte sich über Stock und Stein – und zog sich immer wieder einen Knochenbruch zu, vom Nasenbein über den Arm bis zum Zeh. Heute sind alle Brüche verheilt, und zum Arzt muss Annett Viehweg so gut wie nie. Wann sie ihrer Versicherung zuletzt einen Rückforderungsbeleg zugestellt hat? «Das muss Jahre zurückliegen, ich kann mich nicht daran erinnern», so die 49-Jährige aus Küsnacht ZH.

«Nur wer mit sich im Reinen ist, hat Chancen auf Gesundheit.»
Annett Viehweg

Teures Altern

Mit ihren Gesundheitskosten von 0 Franken, 0 Rappen im letzten Jahr ist Annett Viehweg hierzulande ein Sonderling. Gemäss Bundesamt für Statistik hat 2016 jeder Einwohner der Schweiz monatlich durchschnittlich 803 Franken Gesundheitskosten verursacht. Besonders stark zu Buche schlugen ambulante und stationäre Kurativbehandlungen, Langzeitpflege sowie Medikamente. Was auffällt: Der Löwenanteil an den gesamtschweizerischen Gesundheitskosten (2016: 80,7 Milliarden Franken) entfiel auf die Senioren. So stellen die über 60-Jährigen zwar nur ein Viertel der Gesamtbevölkerung, verursachen aber die Hälfte der gesamten Gesundheitskosten.

Was für die Gesundheit wirklich zählt

Natürlich entscheidet nicht allein das Alter über unsere Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt drei Faktoren, die besonders grossen Einfluss auf unsere Gesundheit haben: das soziale und wirtschaftliche Umfeld (wie Bildung, Lohn), die physische Umgebung (wie sauberes Wasser, sichere Gebäude) sowie Eigenschaften und Verhaltensweisen einer Person (wie Veranlagung und Suchtverhalten). Was die Verhaltensweise betrifft, so ist es oft schwierig, das Wesentliche für die eigene Gesundheit zu erkennen. Was ist wichtiger: öfters raus an die frische Luft zu gehen oder früher ins Bett? Aufhören mit dem Rauchen oder regelmässiger zum Pilates-Training? Wer sich mit guten Vorsätzen überlädt, ist alsbald überfordert und frustriert. Bettina Husemann von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz sagt: «Die wichtigsten Aspekte für eine gute Gesundheit sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Ebenso zentral für unseren Körper ist die psychische Gesundheit, zum Beispiel die Pflege sozialer Beziehungen und das bewusste Entspannen.»

Daran denken: faulenzen!

Annett Viehweg weiss um die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils. Sie raucht nicht, trinkt kaum Alkohol, verbringt viel Zeit im Freien, gönnt sich mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht, kocht ausschliesslich mit frischen Zutaten und ernährt sich ausgewogen. Was Annett Viehweg ebenso als Rezept für eine gute Gesundheit aufzählt: faulenzen! «Das ist bei meinem hohen Arbeitspensum genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung», sagt Annett Viehweg. Trotz frischer Luft und gesundem Essen – auch Annett Viehweg hat ab und an eine laufende Nase oder einen verspannten Muskel. Abhilfe schafft dann ein Salbeitee oder eine Massage ihres Mannes. «Ich wundere mich manchmal darüber, wie rasch die Menschen in Europa zum Arzt gehen oder Medikamente schlucken», sagt Annett Viehweg. «Oft geht vergessen, auf den eigenen Körper zu hören und Verantwortung zu übernehmen.» Mit diesem Grundsatz hat sie vor zwölf Jahren gute Erfahrungen gemacht. Damals hatte sie einen Bandscheibenvorfall, und die Ärzte wollten ihre Wirbel versteifen. Annett Viehweg aber verzichtete auf eine Operation und schrieb sich in eine Yogaklasse ein. «Yoga verhalf mir zu Ruhe und innerem Gleichgewicht, meinem Rücken geht es heute bestens», sagt Annett Viehweg. «Ich bin überzeugt: Nur wer mit sich im Reinen ist, hat gute Chancen auf Gesundheit.»

Sicherheit, die kostet

Annett Viehweg, tätig im Bankenwesen, ist schon viel herumgekommen. Sie kennt Gesundheitssysteme aus aller Welt – und ist sich bewusst, dass ein soziales, auf Solidarität beruhendes und qualitativ hochstehendes Gesundheitssystem ein Segen ist für jede Gesellschaft. Die monatliche Krankenkassenprämie hat Frau Viehweg noch nie bereut, auch wenn sie selbst kaum je Leistungen in Anspruch nimmt. «Ich weiss: Falls mich einmal eine schwere Krankheit treffen sollte, werde ich bestens versorgt sein und mir keine Sorgen wegen teurer Medikamente oder Behandlungen machen müssen», so Annett Viehweg. «Diese Sicherheit kann nicht kostenlos sein.»

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