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«Ich habe einiges gelernt über die Firma»

Seit 1955 steht der Name Hintermann Wolfhausen AG für Qualität im Malergewerbe. Geschäftsführer und Alleininhaber Marc Hintermann erklärt, warum ein gutes Arbeitsklima und zufriedene Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg der Firma sind und wie ÖKK mit Case Management hier unterstützt.

Herr Hintermann, welche Dienstleistungen bietet Ihr Betrieb an?

Unser Kerngeschäft sind innere und äussere Malerarbeiten mit eigenem Gerüstbau, diverse Trockenbau- und Verputzarbeiten sowie Ablauge- und Spritzaufträge in hoch modernen Räumlichkeiten. Möglich macht das mein Team von total 15 Mitarbeitern, zu dem unter anderem ein Projektleiter Malermeister, zwei aus- gebildete Baustellenleiter, drei Lernende und ich selbst gehören.

Gibt es bestimmte Krankheiten oder Unfälle, die spezifisch sind für Ihre Branche?

Ja, das sind vor allem Ausschläge, Hautreizungen sowie Atemwegserkrankungen, die im Zusammenhang mit lösungsmittelhaltigen und alkalischen Anstrichstoffen beziehungsweise durch Schleiferarbeiten ausgelöst werden können. Bei Arbeiten auf der Leiter oder dem Gerüst besteht zusätzlich noch die Gefahr, infolge ungenügender Sicherung oder Handhabung zu stürzen.

Mit welchen Massnahmen schützen Sie Ihre Mitarbeiter davor?

Der Umgang mit potenziellen Gefahren gehört in unserem Beruf zur Grundausbildung, die Lernenden sind beim Abschluss mit den wichtigsten Regeln sowie den gesetzlichen Vorschriften der Suva vertraut. Als Arbeitgeber ist es mir wichtig, dass meine Mitarbeiter lernen, sich zu schützen, wenn sie einer Gefahr ausgesetzt sind, denn das ist oft die grösste Herausforderung. Ich sehe mich hier in der Pflicht, ein Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich der Mitarbeiter nicht unnötig gestresst fühlt. Im Übrigen legen wir grossen Wert auf regelmässige Schulung über Arbeitssicherheit durch externe Experten.

Haben sich diese Bemühungen bewährt?

Die Zahl der Unfälle hat stetig abgenommen, im letzten Jahr gab es sogar keinen zu verzeichnen. Auch die krankheitsbedingten Ausfälle von drei bis fünf Arbeitstagen pro Jahr und Mitarbeiter halten sich im Rahmen.

Welche Konsequenzen hat es für die Firma, wenn ein Mitarbeiter aus gesundheitlichen Gründen fehlt?

Ungeplante Ausfälle versuchen wir mit der Verschiebung von Kundenterminen abzufedern, das hat sich bisher immer bewährt. Im schlimmsten Fall müsste man temporäre Arbeitskräfte einstellen, aber das ist bisher nur einmal passiert wegen hoher Auslastung. Und bei langfristigen Ausfällen greift ab dem 30. Tag die Taggeldversicherung, die in unserem Betrieb über ÖKK läuft.

Wie integrieren Sie kranke oder verunfallte Mitarbeiter nach der Genesung bei ihrer Rückkehr in den Arbeitsalltag?

Lassen Sie mich das an einem aktuellen Beispiel eines Mitarbeiters erklären. Er musste aufgrund von Rückenbeschwerden sein Pensum vorübergehend auf 50 Prozent reduzieren und baut dieses nun langsam wieder auf. Bei der Einschätzung, was aus medizinischer aber auch menschlicher Optik zumutbar ist, wurden alle Beteiligten im Rahmen des Case Management von ÖKK beraten. Durch dieses kostenfreie Coaching konnten wir für unseren Mitarbeiter eine Art massgeschneidertes Pflichtenheft erstellen, das sich bis heute für beide Seiten bewährt hat.

Haben Sie noch weitere Erfahrungen sammeln können mit dem Case Management von ÖKK?

Ja, vor einigen Jahren hatten wir einen Mitarbeiter mit psychischen Problemen. Dank der hervorragenden Betreuung durch die Spezialisten von ÖKK habe ich einiges gelernt über unsere Firma und in der Folge gewisse Strukturen angepasst, um die einzelnen Mitarbeiter weniger zu belasten.

«Mitarbeiter machen die Hintermann Wolfhausen AG erfolgreich» gehört zum Leitbild ihrer Firma. Inwiefern fördern Sie die berufliche und persönliche Entwicklung Ihres Teams?

Die Ausbildung von Lernenden ist uns ein grosses Anliegen, wir führen in jedem Lehrjahr je einen Lernenden. Ausserdem unterstützen wir unsere Mitarbeiter bei der Weiterbildung, indem wir ihnen Zeit und manchmal auch Geld für Fachkurse zur Verfügung stellen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich solche Investitionen in jeder Hinsicht auszahlen.

Wie meinen Sie das?

Viele Bewerber schreiben im Motivationsbrief, sie hätten gehört, die Firma Hintermann Wolfhausen AG sei menschlich und fachlich ein toller Betrieb. Schön ist es auch, wenn die Kunden bei einem Auftrag ausdrücklich einen bestimmten Mitarbeiter verlangen, weil sie so zufrieden waren mit ihm. Für mich ist das die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.