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Die Prämien steigen, weil die Gesundheitskosten steigen

Im Gesundheitswesen sind sehr viele unterschiedliche Interessen miteinander verwoben. Darum lässt sich auch kein Hauptschuldiger finden, den man verantwortlich machen könnte für immer höhere Prämien. Die einzelnen Anspruchsgruppen:

Die Versicherten mit ihren Wünschen

Hauptursache für den Prämienanstieg sind wir Versicherte mit unseren Ansprüchen. Wir fordern eine hohe Qualität der Gesundheitsversorgung, wollen die bestmögliche Medizin bis ins hohe Alter. Damit kommt ein Teufelskreis in Gang. Was wir fordern, bietet uns die Industrie an. Und was uns angeboten wird, das nutzen wir. Je öfter und stärker wir wiederum etwas nutzen, in umso grösserer Zahl und Menge hält es die Industrie für uns bereit. Selbstredend in einer immer höheren Qualität, was wiederum eine aufwendige Technologie bedingt – sei es bei Medikamenten oder etwa CT-­ oder MRI-Untersuchungen.

Die Vertreter der medizinischen Versorgung

Ebenfalls eine grosse Rolle spielt die medizinische Versorgung. Ärzte, ob mit eigener Praxis oder an Spitälern, bringen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten ein. Sie sind dabei aber auf die Produkte angewiesen, die ihnen die Pharma­ oder Medizingeräte­Industrie liefert. In diesem Austausch sorgen die beiden Gruppen für den medizintechnischen und medizinischen Fortschritt, auf dem das Schweizerische Gesundheitssystem gründet. Ein Fortschritt, der allerdings kostet.

Die Rolle der Krankenversicherer

Zwischen diesen Gruppen – Versicherte als Nachfrager, Ärzte, Pharma und Industrie als Anbieter – vermitteln die Versicherer. Sie sorgen im Austausch mit ihnen sowie zusammen mit der Politik dafür, dass es bei den Preisen keine Auswüchse gibt. Die Versicherer kontrollieren eingereichte Leistungsabrechnungen und führen Tarifverhandlungen mit Spitälern, Ärzten und anderen Leistungserbringern. So konnten in den letzten Jahren jährlich mehrere hundert Millionen Franken gespart werden. Zudem haben sich die Versicherer vereint beim Bund für um durchschnittlich 27 Prozent tiefere Medikamentenpreise eingesetzt.

Der Wettbewerb zwischen den einzelnen Versicherern fördert das Streben nach optimaler Kundenleistung: also nach innovativen Produkten, einem optimalen Preis­-Leistungs-­Verhältnis und kundennahem Service. So werden die Prämienzahlungen letztlich dafür ein­ gesetzt, wofür sie vorgesehen sind: zur Begleichung der Kosten medizinischer Behandlungen.

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