Weisser ÖKK-Dienstwagen mit altem „Meine Krankenkasse“-Logo vor verschneiter Alpenlandschaft; der Fahrer winkt aus dem Fenster.

Die Geschichte von ÖKK

Wo hat ÖKK ihren Ursprung, wann wurde das Unternehmen gegründet und welche Gesellschaften fanden zur heutigen ÖKK zusammen? Ein Überblick über die historischen Eckpunkte.

1836

Gründung des Krankenvereins der Herren Gewerbetreibenden von Winterthur

Mit der Gründung des «Krankenvereins der Herren Gewerbetreibenden von Winterthur» legen engagierte Unternehmer und Berufsverbände den Grundstein für die heutige ÖKK. Dieser Verein gilt als älteste Wurzel von ÖKK und markiert den Beginn des Engagements für die soziale Absicherung und die Gesundheit der Versicherten.

1902

Gründung des Kantonalverbands Bündnerischer Krankenkassen

Zwischen 1850 und 1900 entstehen in Graubünden zahlreiche Hilfskassen, die sich 1902 zum Kantonalverbands Bündnerischer Krankenkassen zusammenschliessen. Dieser Schritt ist entscheidend für die Krankenversicherung in Graubünden und die spätere Integration in die ÖKK Gruppe.

Die Rhätische Bahn – hier eine Schneepfluglokomotive auf der Alp Grüm im Jahr 1928 – bringt den Tourismus nach Graubünden.

Quelle: Archiv Rhätische Bahn

1914

Einführung der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt

Basel-Stadt führt als erster Kanton eine kantonale öffentliche Krankenkasse ein. Mit ÖKK Basel wird die Krankenversicherung für Einwohner*innen mit niedrigem Einkommen zur Pflicht und setzt damit einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Schweizer Krankenversicherungssystems.

1942

Gründung des Rückversicherungs-Verbandes Graubünden (RVG)

Der RVG wird ins Leben gerufen, um die Bündner Krankenkassen bei der Bewältigung der Tuberkulose-Behandlungskosten zu unterstützen.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist Tuberkulose die meistverbreitete Krankheit in der Schweiz - und teuer in der Behandlung. Oft wird den Patient*innen eine «Luftkur» verschrieben, wie hier in Davos um 1900.

Quelle: Dokumentationsbibliothek Davos

Persönlicher geht es kaum: die öffentlich-rechtliche Krankenkasse Val Müstair in den Jahren vor der Fusion. Kassenverwalter Albin Prevost erklärt einer Kundin Versicherungsprodukte.

1993

Gründung der Stiftung ÖKK Graubünden

Der RVG gründet 1993 die privatrechtliche Stiftung ÖKK Graubünden, um die Fusion der Bündner Krankenkassen zu ermöglichen. Dies leitet eine Phase der Konsolidierung und Integration ein und markiert den Beginn der modernen ÖKK.

1994

Projekt «ÖKK 2000»

Vor dem Hintergrund des neuen Krankenversicherungsgesetzes, das 1996 in Kraft treten wird, fusionieren 42 Bündner Krankenkassen. Dieses Projekt zeigt, dass gemeinsames Handeln zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit führt.

RVG-Abteilungsleiter Stefan Schena reist durch die Kreise, um die Fusion der über 40 Bündner Krankenkassen zu fördern.

2000

Gründung der ÖKK Kranken- und Unfallversicherung AG

Die ÖKK Kranken- und Unfallversicherung AG entsteht durch die erfolgreiche Zusammenführung der einzelnen öffentlichen Krankenkassen und markiert den Übergang zu einer starken, einheitlichen Organisation.

2005

Übernahme von ÖKK Winterthur

Die Übernahme von ÖKK Winterthur erweitert den Einflussbereich in die Region Zürich und ist ein wichtiger Schritt in der Expansionsgeschichte von ÖKK.

2007

Trennung von ÖKK Basel und Neupositionierung als Familienversicherung

ÖKK Basel verkauft die Marke an die ÖKK Kranken und Unfallversicherungen AG und nennt sich fortan Sympany. ÖKK positioniert sich mit einem neuen Markenauftritt und als Familienversicherer. Das neue Logo und die Werte fair, nachhaltig, unkompliziert, clever unterstreichen die Nähe zu unserer Kundschaft.

Das Redesign stellt ÖKK als einzige verbliebene Gesellschaft dar, mit Wurzeln in 42 Kleinkassen in Graubünden. Das zweifarbige «Ö» symbolisiert zwei Personen, die sich auf Augenhöhe begegnen.

2007 – 2018

Expansion und Übernahmen

In diesem Zeitraum stärkt ÖKK die Marktposition durch zahlreiche Übernahmen, darunter die Krankenkassen Flaachtal, Hotela, die kmu-Versicherung und Turbenthal.

2018

Die Versicherung mit gesundem Bündnerverstand

ÖKK positioniert sich als die Versicherung mit gesundem Bündnerverstand und unterstreicht ihre Wurzeln in Graubünden. Durch innovative Produktangebote wie ÖKK LIVE werden die Kundenbeziehungen gestärkt.

Mit Apps wie myÖKK will ÖKK das Leben ihrer Kund*innen so einfach wie möglich machen.

2019 – 2024

Gemeinsam in die digitale Zukunft

Mit der Einführung von myÖKK, Simpla und MS Teams sind wir mitten in der digitalen Transformation. Diese Angebote verbessern die Kundenbetreuung und optimieren die interne Kommunikation.

2025

Neues Leitbild: Bündnerisch gut versichert

An der jährlichen internen Informationsversammlung wird das neue Leitbild von ÖKK enthüllt. Es bildet die Grundlage unseres täglichen Handelns und unserer Zusammenarbeit. Es baut auf unseren Stärken auf, wofür wir als Unternehmen stehen, welche Werte uns leiten und welche Ziele wir gemeinsam verfolgen.

2026

Markenweiterentwicklung

Ein Jahr lang setzen sich die Mitarbeitenden von ÖKK mit dem neuen Leitbild auseinander und verankern die Werte intern. Nicht als Schlagworte, sondern als Haltung, in Gesprächen, in Entscheidungen und in der täglichen Zusammenarbeit. Im März 2026 wird diese Haltung sichtbar. Mit dem weiterentwickelten Markenauftritt bringt ÖKK die neue Ausrichtung auch nach draussen zu den Kund*innen, Partnern und in die Öffentlichkeit. «Bündnerisch gut versichert» beschreibt, wie wir arbeiten und denken: persönlich, verlässlich und auf Augenhöhe. Bei ÖKK können sich die Versicherten sicher sein: Wenn es drauf ankommt, sind wir an ihrer Seite. Einfach gut, fair und lösungsorientiert.