Ein Mann mit Rucksack steht in einer Berglandschaft und blickt in die Ferne.

Herzschwäche besser begleiten in Graubünden

Das Projekt Herzinsuffizienz Graubünden verbessert die Betreuung und Lebensqualität von Betroffenen. Fachpersonen begleiten Patient*innen eng im Alltag und in der Nachsorge.

Projektüberblick

Das Projekt Herzinsuffizienz Graubünden verbessert die Versorgung von Menschen mit Herzschwäche im Kanton Graubünden. Ziel ist eine eng begleitete Versorgung nach einem stationären Aufenthalt oder bei chronischer Herzinsuffizienz. ÖKK realisiert das Pilotprojekt gemeinsam mit der Hochgebirgsklinik Davos und dem Kantonsspital Graubünden.

  • Laufzeit: 1. April 2026 bis 31. Januar 2027 (Einschlussphase)
  • Teilnehmende: bis zu 200 Patient*innen
  • Region: Graubünden
  • Partner: HGK Davos, KSGR, ÖKK

Ziel des Projekts

Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele:

  • bessere Lebensqualität bei Herzinsuffizienz
  • weniger Re-Hospitalisationen
  • stärkeres Selbstmanagement der Patient*innen

Die Betreuung verbindet medizinische Versorgung, Beratung und Alltagstraining.

Quote

«Die Kombination aus medizinischer Expertise und persönlicher Betreuung verbessert Prognosen und reduziert Folgekosten.»

Patrick Heinz, Leiter Leistungen und Mitglied der Geschäftsleitung bei ÖKK

Teilnahme und Voraussetzungen

Das Projekt bietet grundversicherten ÖKK Kund*innen mit einer Herzinsuffizienz die Möglichkeit, im Anschluss an einen stationären Aufenthalt oder bei bestehenden Herzinsuffizienz-Beschwerden an einem ganzheitlichen Beratungsprogramm teilzunehmen. Das Programm umfasst Themen wie den Umgang mit Medikamenten, das Krankheitsverständnis, den Alltag und die Belastung sowie Lebensstil und Selbstmanagement.
Die Teilnehmenden müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Teilnahme beginnt nach einem stationären Aufenthalt oder bei bestehender Diagnose.

Ablauf der Betreuung

  1. medizinische Einschätzung durch Fachpersonen
  2. Aufnahme ins Programm bei Eignung
  3. fünf persönliche Beratungstermine innerhalb eines Jahres
  4. enge Begleitung durch Fachpersonen
  5. Einbindung der Hausärzt*innen