Projektüberblick
Das Projekt Herzinsuffizienz Graubünden verbessert die Versorgung von Menschen mit Herzschwäche im Kanton Graubünden. Ziel ist eine eng begleitete Versorgung nach einem stationären Aufenthalt oder bei chronischer Herzinsuffizienz. ÖKK realisiert das Pilotprojekt gemeinsam mit der Hochgebirgsklinik Davos und dem Kantonsspital Graubünden.
Ziel des Projekts
Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele:
- bessere Lebensqualität bei Herzinsuffizienz
- weniger Re-Hospitalisationen
- stärkeres Selbstmanagement der Patient*innen
Die Betreuung verbindet medizinische Versorgung, Beratung und Alltagstraining.
Quote
«Die Kombination aus medizinischer Expertise und persönlicher Betreuung verbessert Prognosen und reduziert Folgekosten.»
Teilnahme und Voraussetzungen
Das Projekt bietet grundversicherten ÖKK Kund*innen mit einer Herzinsuffizienz die Möglichkeit, im Anschluss an einen stationären Aufenthalt oder bei bestehenden Herzinsuffizienz-Beschwerden an einem ganzheitlichen Beratungsprogramm teilzunehmen. Das Programm umfasst Themen wie den Umgang mit Medikamenten, das Krankheitsverständnis, den Alltag und die Belastung sowie Lebensstil und Selbstmanagement.
Die Teilnehmenden müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Teilnahme beginnt nach einem stationären Aufenthalt oder bei bestehender Diagnose.
Ablauf der Betreuung
- medizinische Einschätzung durch Fachpersonen
- Aufnahme ins Programm bei Eignung
- fünf persönliche Beratungstermine innerhalb eines Jahres
- enge Begleitung durch Fachpersonen
- Einbindung der Hausärzt*innen
Kosten und Finanzierung
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1’060 Franken. Ein Teil der Kosten, 560 Franken, wird über die Grundversicherung verrechnet und ist kostenbeteiligungspflichtig. Der andere Teil, 500 Franken, wird von ÖKK getragen.
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