Frau sitzt müde und ausgelaugt am Tisch mit einem Kaffee

Sind Sie gestresst? 

Stress kann krank machen. Lernen Sie deshalb die Warnsignale Ihres Körpers kennen und finden Sie einfach und unkompliziert heraus, ob Sie unter Stress leiden.

Stress – einfach erklärt

Termindruck, ständige Erreichbarkeit, aber auch positive Herausforderungen: Stress ist vielfältig und gehört in gesundem Masse zum Leben. Bei Stress werden dabei verschiedene Prozesse in Gang gesetzt – beispielsweise setzt unser Körper verschiedene Hormone (u. a. Adrenalin und Kortisol) frei.

Positiver Stress (Eustress)

Die gute Nachricht: Stress ist nicht nur schlecht. Unser Körper kommt auch bei positiven Herausforderungen in einen Stresszustand. Beim positiven Stress kann zusätzliche Energie freigesetzt werden und Menschen beflügeln. Eustress wird als positiv wahrgenommen.

Achtung: Zuviel oder zu langer positiver Stress kann sich mit der Zeit auch in negativen Stress umwandeln.

Negativer Stress (Disstress)

Wenn die Anforderungen, die an einen Menschen gestellt werden, länger nicht in Balance mit den persönlichen Ressourcen stehen, dann wird das als negativer Stress definiert. Das Gefühl, äussere und innere Anforderungen nicht bewältigen zu können, verursacht Stress, der auf Dauer die Gesundheit schädigt.

Persönliche Wahrnehmung

Ob ein Zustand oder eine Situation Stress auslöst, hängt stark von der individuellen Wahrnehmung, Haltung und Einstellung der betroffenen Person ab.

Ist Ihre Gesundheit stabil? Sind Sie körperlichen und seelischen Stressreaktionen ausgesetzt? Oder befinden Sie sich bereits in einer alarmierenden Stressphase? Mit dieser Checkliste können Sie Ihr aktuelles Stresslevel bestimmen.

Zur Checkliste

Anhaltender Stress wie Zeitdruck oder persönliche Konflikte können Körper und Psyche negativ beeinflussen. Wie die Ursachen sind auch das Stressempfinden und die -symptome individuell.

Mehr zu körperlichen und psychischen Stresssymptomen finden Sie hier.

Lernen Sie Ihre Energiespender und -diebe kennen.

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Bei dieser Übung geht es darum, bildlich festzuhalten, was Ihnen Energie spendet und vor allem auch, was Ihnen Energie raubt. Birgit Klein vom Institut für Arbeitsmedizin erklärt Ihnen im Video die Übung Schritt für Schritt.

Transfer in den Alltag

Damit Sie im Alltag immer wieder an Ihre Energiespender und -räuber erinnert werden, sollten Sie Ihr Bild zum Beispiel auf der Innenseite Ihres Kleiderschrankes oder des Badzimmerspiegels aufhängen.