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Militär

Was für einen Versicherungsschutz habe ich während meinem Militärdienst?

Wenn Sie Militärdienst leisten, sind Sie automatisch über die Militärversicherung des Bundes grundversichert. Sind Sie an mehr als 60 aufeinanderfolgenden Tage im Dienst, können Sie für diese Zeit Ihre Versicherungsdeckung ÖKK BASIS bei uns unterbrechen. Die Kopie Ihres Marschbefehles stellen Sie uns bitte mindestens acht Wochen vor Dienstbeginn zu. Für die angegebene Zeit bezahlen Sie dann keine Grundversicherungsprämien.

Wenn Sie an weniger als 60 aufeinanderfolgenden Tage Militärdienst leisten, bezahlen Sie die Prämien Ihrer Grundversicherung ÖKK BASIS normal weiter. Die Rechnungen von Leistungserbringern (z.B. Arzt) senden Sie während Ihrem Dienst trotzdem an die Militärversicherung. Die Militärversicherung verrechnet Ihnen weder Franchise noch Selbstbehalt.

An wen sende ich meine Leistungsabrechnungen während meinem Militärdienst?

Die Militärversicherung rechnet mit den Leistungserbringern wie Ärzte, Spitäler oder Physiotherapeuten direkt ab. Die Leistungsabrechnungen senden Sie bitte auch dann an die Militärversicherung, wenn Sie die Grundversicherung bei ÖKK nicht unterbrochen haben, sprich wenn Sie an weniger als 60 Tagen Militärdienst geleistet haben.

Muss ich auch bei der Militärversicherung eine Kostenbeteiligung bezahlen?

Nein, die Militärversicherung stellt Ihnen keine Kostenbeteiligung wie Franchise oder Selbstbehalt, in Rechnung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Rechnungen für Leistungsbezüge während Ihrem Dienst an die Militärversicherung senden.

Welcher Versicherer steht hinter der Militärversicherung?

Die SUVA Versicherung führt im Auftrag des Bundes die Militärversicherung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.suva.ch und der Rubrik Versicherung.

Welche Personen sind über die Militärversicherung versichert?

Versichert ist, wer Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienst leistet. Aber auch, wer an der Aushebung, ausserdienstlichen Schiessübungen, Einsätzen des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe und an friedenserhaltenden Aktionen des Bundes im Ausland teilnimmt.

Kunden, die Berufs- und Zeitmilitär im Bundesdienst leisten, sind bei keinem Krankenversicherer grundversichert. Die Versicherungsdeckung wird über die Militärversicherung gewährleistet und die Prämien sind direkt der Militärversicherung zu bezahlen. Sie sind somit für Krankheit und Unfall (während Arbeit und Freizeit) über die Militärversicherung versichert. Nach der Pensionierung kann diese Grundversicherung bei der Militärversicherung weitergeführt werden.

Wann und für was bin ich über die Militärversicherung gedeckt?

Versichert sind die ganze Dauer des Militär-, Zivilschutz oder Zivildienstes, der Hin- und Rückweg sowie der allgemeine und persönliche Urlaub.

Versichert sind alle Unfälle und Krankheiten sowie deren wirtschaftlichen Folgen. Dies mindestens im Umfang des Krankenversicherungsgesetz (KVG). Die Militärversicherung übernimmt Kosten für Hilfsmittel, sowie Reise-, Transport- und Rettungskosten sowie Eingliederungsmassnahmen. Sie bezahlt aber auch Taggeld, Renten und Abfindungen oder vergütet Integritäts- und Hilflosen-Entschädigungen.

Es gibt Leistungen, die in der Militärversicherung besser versichert sind als in der gesetzlichen Grundversicherung. Dies trifft beispielsweise auf die Kostenübernahme von Verletzungen oder Erkrankungen eines paarigen Organes (z.B. Augen) zu. Denn die Militärversicherung übernimmt auch die Kosten eines Folgeschadens des zweiten Organs, auch wenn sich dieser nach dem Dienst zuträgt. Ausschlaggebend ist der Zeitpunkt der ersten Schädigung, die sich während dem Militärdienst ereignet haben muss.

Bei einem Spitalaufenthalt übernimmt die Militärversicherung die Kosten für die allgemeine Abteilung. Zusätzliche Leistungen, wie z.B. halbprivate Spitalabteilung, sind über eine allenfalls vorhandene Zusatzversicherung bei ÖKK gedeckt. Senden Sie Ihre Rechnungen daher bitte an die Militärversicherung und an ÖKK.

Sofern Sie während dem Militärurlaub einer Erwerbstätigkeit nachgehen und verunfallen, fällt die Leistungspflicht auf die zuständige Unfallversicherung des Arbeitsgebers und nicht auf die Militärversicherung.