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Auf und davon

Eine mehrmonatige Reise – fernab von Hektik, Druck und Sorgen – ist traumhaft, will aber sorgfältig vorbereitet sein. Der Aufwand lohnt sich allemal, ist Familie Brunies überzeugt. Sie verreist jedes Jahr für mehrere Monate in den Süden – mit entsprechenden Versicherungen im Gepäck.


Sonne, Sand und ganz viel Zeit – und all das mitten im Winter. Was viele nur zu träumen wagen, macht Familie Brunies wahr. Angela (36) und Guido (40) Brunies verbringen mit ihren Söhnen Mic (3)und Nando (5) jeden Winter zwei Monate in der Wärme. Wenn ihr Dorf Martina im Unterengadin im Schnee versinkt und in Guidos eigenem Maurerunternehmen wenig läuft, packt die Familie ihre Koffer und zieht los in Richtung Süden. Letzten Winter ging’s zum fünften Mal auf die Kanareninsel Teneriffa. Hier läuft bei den Brunies alles anders als daheim: Flipflops statt Stiefel, Kiteboard statt Ski, Sand statt Schnee – und vor allem: Spontanität statt durchgetakteter Alltag. Bekannte haben Angela und Guido Brunies schon oft gesagt: «Ihr habt’s gut!» Und: «Das möchte ich auch.» Doch kaum wer hat sich schliesslich zu Langzeitferien aufgemacht. «Natürlich braucht es Mut, die Zelte vorübergehend abzubrechen, insbesondere als Familie», sagt Angela Brunies. Nicht zu unterschätzen sei zum Beispiel der Umstand, dass man fernab von Grosseltern und Babysittern plötzlich 24 Stunden täglich zusammen verbringt.

 

Zuerst die Arbeit, dann ...
Die Angst vor dem Unbekannten ist ein Grund, weshalb manche Reiselust im Keim erstickt wird. Was ebenfalls vor einer Auszeit abschreckt, sind die zahlreichen Fragen, die vor der Abreise beantwortet sein wollen: Kündige ich für die Reise meinen Job? Oder beantrage ich unbezahlten Urlaub? Suche ich für meine Wohnung einen Untermieter? Wann laufen die Kreditkarte und der Pass ab? Bewilligt die Schule die lange Absenz meiner Tochter? Ist der Krippenplatz noch frei, wenn ihn mein Sohn nach zwei Monaten wieder braucht? Wie hoch ist mein Reisebudget? Und: Wohin geht’s?

 

 

Damit nicht genug: Es steht auch eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben bezüglich der eigenen Gesundheit an. Denn selbst im Land der Träume ist niemand gefeit gegen Krankheit und Unfall. Auch die Brunies haben bereits medizinische Notfälle erlebt; einmal einen Pseudokruppanfall, einmal einen verletzten Ellenbogen. «Zum Glück verlief alles unkompliziert, sowohl die Heilung als auch das Abrechnen mit ÖKK», erinnert sich Angela Brunies. Darum lohnt es sich, vor der Abreise Informationen über die Gesundheitsversorgung im Reiseland zu sammeln, sorgsam eine Reiseapotheke zusammenzustellen, nach empfehlenswerten Ärzten und Spitälern zu recherchieren, Notrufnummern von Polizei und Ambulanz zu notieren und die nötigen Dokumente bereitzulegen, darunter Versicherungskarte, Impf- und Blutgruppenausweis sowie Kopien der Police. «Was man trotz Reisefieber nicht vergessen darf, sind Abklärungen bezüglich Versicherungen», sagt Patrick Bernheim von ÖKK (siehe Interview S. 5). «Sicher ist, dass eine mehrmonatige Auszeit andere Vorbereitungen braucht als ein zweiwöchiger All-inclusive-Urlaub.»

 

 

Das Highlight des Jahres Vorbereitungen hin oder her – der Aufwand lohnt sich allemal, ist Monika Keller, Geschäftsführerin der Rauszeit Agentur GmbH, überzeugt: «Eine Auszeit bietet die seltene Möglichkeit, aus dem gewohnten Umfeld auszubrechen, die Batterien aufzuladen, den Alltag daheim aus Distanz zu betrachten und allfällige Muster zu überdenken. » Im Übrigen müsse eine Auszeit gar nicht zwingend im Ausland stattfinden. Was vielmehr zähle, sei, «ein anderes Leben» zu leben. «Wer sich darauf einlässt, wird staunen, wie bereichernd es ist, Neues zu entdecken und zu erleben – das bleibt ein Leben lang in Erinnerung», so Monika Keller. Diese Erfahrung haben auch die Brunies gemacht. Für sie ist die Familienzeit in der Wärme das Highlight des Jahres, das kleine Dorf El Médano im Süden Teneriffas eine zweite Heimat. Mic und Nando kennen inzwischen die Lokale mit den besten «jugos de naranja», Angela und Guido die besten Spots zum Kitesurfen. «Das Schönste an der Auszeit ist, richtig viel Zeit füreinander zu haben», sagt Guido Brunies, der in der Schweiz als selbstständiger Maurer stets auf Achse ist. «Die überlangen Ferien sind wichtig für uns – sie stärken uns als Familie enorm.»

 

 

Neues Ziel, neue Träume
Auch den nächsten Winter möchte Familie Brunies in der Wärme abkürzen. Für Nando, der im Sommer in den Kindergarten kommt, müssen die Eltern bei der Schule ein Gesuch um Urlaub einreichen. Ob dieses genehmigt wird, ist ungewiss. Unklar ist auch die Destination. Sri Lanka fänden Angela und Guido Brunies toll, aber auch Brasilien. Das gemeinsame Planen und Träumen macht für die Brunies den Reiz des Reisens aus. Die Destination ist zweitrangig. Denn, so Guido Brunies: «Beim Reisen habe ich gelernt, dass das eigene Glück nicht von einem bestimmten Ort abhängt, sondern im Innern eines Menschen entsteht.»

 

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